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analoges Fernsehen


analog Fernsehen

 

 

 

Analoges Fernsehen bezeichnet man Fernsehen, bei dem mindestens die Bilddaten, meistens aber auch die Audiodaten analog übertragen werden. Beim analogen Fernsehen ist die Art der Farbübertragung ein entscheidender Punkt zum unterscheiden der verschiedenen analogen Fernsehnormen. Weltweit wird das analoge Fernsehen gegenüber dem digitalen Fernsehen jedoch zunehmend verdrängt

Das analoge Fernsehen selbst geht dem Ende zu und wird nicht mehr lange existieren.

Laut aktueller Aussage von ARD und ZDF werden diese ihre analog Ausstrahlung ab dem 30.April 2012 einstellen. Dieser Termin wurde auf dem FRK-Kabelkongress in Leipzig bekannt gegeben. Da dies jedoch nicht der erste Termin ist der genannt wurde (eigentlich sollte die Analoge Technik schon längst abgeschalten sein), werden diese vorrausichtlich auch noch nach dem 30.Apri analog zu empfangen sein.

 

Spezifikationen der analogen Übertragung:

Nicht berücksichtigt werden hierdie antennenspezifische Parameter, die zum Einfangen von Signalen notwendig sind. z.B.Antennenrichtung, Polarisation und Antennenstandort.

Bei klassischer terrestrischer Übertragung:

 

* Bildträgerfrequenz (hier gibt es festgelegte Kanalraster für jede Norm, auch wenn das bei modernen Empfängern wegen der kontinuierlichen Durchstimmbarkeit nicht mehr von Belang ist),
* Die Größe des größeren und des kleineren Seitenbandes und auch die Lage des größeren Seitenbandes,
* Positiv- oder Negativmodulation, Schwarz- und Weißpegel,
* Abstand und Richtung des Tonträgers,
* Modulation des Tonträgers (AM oder FM), bei FM verwendete Präemphase,
* diverse Zweikanaltonverfahren zur Übertragung von mehreren Audiokanälen.

Kabelgebundene Übertragung

Kabel nutzt genau die gleichen Spezifikationen wie die klassische terrestrische Übertragung. Es sind aber weitere Frequenzen zulässig, die bei der terrestrischen Übertragung für nicht-Fernseh-Zwecke reserviert sind. Diese liegen:

 

* zwischen Band II und Band III: Unterer Sonderkanalbereich,
* zwischen Band III und 300 MHz: Oberer Sonderkanalbereich,
* zwischen 300 MHz und Band IV: Erweiterter Sonderkanalbereich, nennt man auch Hyperband.

Satelliten-Übertragung

 

Bei der klassischen, analogen Satelliten-Übertragung sind die Spezifikationen:

 

* Mittenfrequenz FM-Träger,
* Nominalhub,
* Video-Preemphasis,
* Hubbegrenzung,
* Abstand der Tonträger,
* Modulation des Tonträgers (FM oder QPSK bei ADR), bei FM verwendete Preemphasis.l

 

 

 

 

 

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